-
 
-
Ingrid
Tosoni
HOLZ IN FORM
HOLZ IN FORM: EINGANGSPAVILLON FÜR DIE GÄRTEN DER BIENNALE VON VENEDIG
Für die Zeit der Kunst- bzw. Architekturbiennale in Venedig, soll eine Insel den Eingangsbereich der Ausstellung vom Inneren der Gärten, nach außen zum Wasser verlagern und eine Verbindung zwischen Stadt und Ausstellungsgelände schaffen.
Der Pavillon verläuft auf mehreren Ebenen und verbindet fließend Wasser, Land und Dach. Der Grundgedanke der Holzkonstruktion liegt in der Auflösung eines komplexen Systems in wieder verwendbare Subsysteme, die vorgefertigt und leicht transportierbar sind.
Es ist ein Bau auf Zeit, der nach der Ausstellung abgebaut wird um wo anders, vielleicht verkleinert oder erweitert, wieder zum Einsatz zu kommen.
Abwechselnd findet jedes Jahr in den Gärten von Venedig und im nahe gelegenen Arsenal die Kunst- bzw. Architekturbiennale statt.
Für die Zeit der Ausstellung, soll eine Insel den Eingangsbereich vom Inneren der Gärten, nach außen zum Wasser verlagern und eine Verbindung zwischen Stadt und Ausstellungsgelände schaffen.

Der Pavillon verläuft auf mehrere Ebenen und verbindet Wasser, Land, Aussichtspunkte und Dach. Über Wasser gelangen die Besucher zur Anlegestelle des Pavillons. Auf der zweiten Ebene befinden sich der Ticketverkauf und der Übergang über eine Brücke zum Land. Ebene drei und vier verfließen zu einer Dachlandschaft für Installationen und Veranstaltungen. Die Dachebene hat den höchsten Aussichtspunkt.

Der Grundgedanke der Konstruktion liegt in der Auflösung eines komplexen Systems in wieder verwendbare Subsysteme, die vorgefertigt und leicht transportierbar sind. Der Gerüst- und Brückenbau nach Cruciani diente dabei als Vorbild.
Haupttragelement sind die Träger, die vorgefertigt zum Bauplatz transportiert und durch die beweglichen Brettlagen im Ober- und Untergurt erst Vorort in die richtige Form gebracht werden. Sie unterstützen das in Brettstapelbauweise ausgeführte Tragnetz. Zusätzlich wird das System, mit einer Verbindung zwischen dem V-Abschluss des Netzes und dem Untergurt des Trägers ausgesteift.

Die Realisierung einer fließenden Form in vorgefertigter Holzbauweise ist das zentrale Thema dieser Arbeit. Der Pavillon im Wasser vor den Gärten der Biennale ist ein Bau auf Zeit, der nach der Ausstellung abgebaut wird um wo anders, vielleicht verkleinert oder erweitert, wieder zum Einsatz zu kommen.
-
-