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Hannah
Aufschnaiter
Lisa
Posch
Porto 08
Porto 08 Auf zu neuen Ufern!
Revitalisierung eines Teilbereiches der Uferzone von Porto, Portugal

Das Thema unserer Abschlussarbeit beschäftigt sich mit der Revitalisierung eines Teilbereiches der Uferzone Portos nahe der historischen Altstadt. Ziel unseres Projektes war es, die urbane Umgebung durch gestalterische Eingriffe aufzuwerten und den wertvollen Charakter der Stadt hervorzuheben. Ein attraktives Angebot, das nicht nur für Touristen interessant ist, soll die wirtschaftliche und infrastrukturelle Situation der Innenstadt verbessern. Die neue Uferzone wird zur Promenade, zum notwendigen verbindenden Element, das den Douro-Fluss und die historische Altstadt wieder einander näherbringt.

Das Zentrum dieser Uferintervention bildet ein Verkehrskomplex mit U-Bahnterminal sowie eine neue Schiffsanlegestelle inklusive eines neuen kleinen Hafens. So wird nicht nur Leben in die Innenstadt zurückgebracht, sondern auch der Individualverkehr entlastet und der Umgang mit Stadt und Wasser neu definiert.

Die Wiederbelebung eines alten Gebietes, das Nebeneinander von Neuem und Altem im Stadtraum sowie das spannende und gerade heutzutage aktuelle Thema Verkehr in der Stadt haben wir als Themen für unsere Abschlussarbeit gewählt und wir denken, dass Porto perfekt dafür geeignet ist.
STANDORT
ca. 36.700m² großes, bis jetzt als Parkplatz genutztes Areal, angrenzend an den zum Weltkulturerbe erklärten Teil der Altstadt, direkt am Fluss Douro

PROBLEME
Hohes Verkehrsaufkommen
Der fehlende Hafen
Kein Bezug zwischen Stadt & Fluss
Die fehlenden städtebaulichen Verbindungen
Das Aussterben der Altstadt


CONCLUSIO
Balance von Lebensqualität und Mobilität
Stärkerer Bezug der Stadt zum Fluss
Bewegungsabläufe neu definieren
Einen neuen Hafen schaffen

Die neue Uferzone beginnt mit einer Neuanbindung des derzeit brachliegenden Areals an den touristisch wertvollen Altstadtkern und endet am bis jetzt von der Innenstadt weit abgelegenen Transportmuseum.
Neben einer neuen Verkehrserschließung per U-Bahn und Schiff und der Einbindung des bis jetzt abgeriegelten Miragaia-Viertels sollen Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten sowie neue Kommunikationsorte und Treffpunkte geschaffen werden. Die Bespielung des neuen Areals soll sowohl tagsüber als auch nachts möglich sein.

U-BAHN-TERMINAL
Der bestehende Tunnel war Auslöser für den Bau eines neuen Metro-Terminals. Die für den Entwurf wesentlichen Überlegungen drehten sich um die Themen Dynamik vs. Entschleunigung, Inszenierung von Mobilität, Offenheit, Transparenz, fließende Bewegung.
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